Informationen zur Betreuungspatenschaft
Im Rahmen eines ca. 2-stündigen Einführungsseminars,
das durchschnittlich alle 2 Monate stattfindet, wird sichergestellt,
dass die frisch gebackenen Betreuungspaten das nötige
Basiswissen über Hundeverhalten und Hundeerziehung
vermittelt bekommen.
Das erste "Kennen lernen" zwischen Betreuungspate
und dem ausgewählten Hund findet danach gemeinsam
mit einem Hundetrainer statt, der auch gewährleistet,
dass der Tierfreund den richtigen Umgang mit seinem Schützling übt.
Bei den ersten Stunden, die die Betreuungspaten
dann mit ihrem Hund verbringen, wird am Anfang gemeinsam
mit einem der Hundetrainer am Gelände des WTV geübt.
Neben den Wegen durchs Gelände stehen auch einige
Ausläufe und der Verhaltenstherapieplatz dafür
zur Verfügung.
Wenn Hund und Pate sich sicher genug fühlen,
darf man nach Freigabe durch den Trainer dann alleine am
WTV-Gelände spazieren gehen.
Nach weiteren Trainer-Stunden außerhalb
des WTV-Geländes und der erweiterten Freigabe durch
den Trainer darf man mit dem Hund in den nahegelegenen
Erholungsgebieten (und ev. auch weiter) spazieren gehen.
Fakten, die unbedingt
beachtet werden müssen, um den riesigen Betrieb des
Tierschutzhauses nicht zu stören:
- Die Teilnahme am Einführungsseminar steht am Anfang
einer aktiven Betreuungspatenschaft (Interessenten bitte
voranmelden, damit wir Ihnen die nächsten Termine
mitteilen können!).
- Besuchszeiten: DI bis SO zwischen 13.30 und 17.30
- Der Hund muss jeden Abend spätestens um 17.30
zurückgebracht werden und kann nicht über Nacht
bei den Paten bleiben!
- Monatliche Kosten von 27 Euro , solange
die Betreuungspatenschaft bestehen bleiben soll (Einziehungsauftrag)
- Trainerbetreuung (so lange wie nötig bzw. gewünscht)
ist in den Kosten inkludiert. Ca. eine Stunde wöchentlich
ist möglich.
- Der Betreuungspate(-nhund) ist versichert bei
Unfällen im Rahmen der Betreuungspatenschaft (inkludiert
in monatlichen Kosten).
- Es gilt absolute Leinen- & Maulkorbpflicht !
- Sie können Ihren Schützling sooft Sie wollen
zu den Besuchszeiten abholen.
- Jeder Betreuungspatenhund bekommt einen eigenen Hundepass.
- Der Betreuungspatenhund wird gemeinsam mit einem Hundetrainer
ausgesucht und wird dann nur von seinem Paten betreut.
- Das Projekt stellt vor allem für jene Tiere eine
Chance dar, die schon länger auf ein zu Hause warten
und im Wiener Tierschutzhaus leben, weil sie aus irgendeinem
Grund nicht so leicht vermittelbar sind (unerzogen,
alt, groß, gemiedene Rasse,...)
- Unter den vorausgewählten Hunden sind keine als
gefährlich bekannt.
- Wenn sich für einen Betreuungspatenhund ein Übernehmer
findet, hat der Pate kein Einspruchsrecht (wenn gewünscht,
kann den neuen Besitzern aber die Telefonnummer des Paten
weitergegeben werden). Vor einer Vergabe wird der Pate
allerdings kontaktiert und gefragt, ob er den Hund selbst
sofort übernehmen möchte und kann.
- Zur Zeit warten 70 von den Hundetrainern ausgewählte
Hunde auf neue Betreuungspaten.
- 100 Hunde werden bereits von Paten betreut.
- Rund 20 Hunde wurden schon von ihren Paten für
immer mit nach Hause genommen.
- Wegen zahlreicher Voranmeldungen für eine Betreuungspatenschaft
bitten wir um Verständnis, dass es bei Neuanmeldungen
zu Wartezeiten auf die erste Trainerstunde kommen kann!
Ziele des Projekts :
- Steigerung der Lebensqualität der Tierheimschützlinge
- Gezielte Resozialisation von Hunden, die das Pech gehabt
haben aufgrund schlechter Behandlung oder traumatisierender
Erlebnisse verunsichert worden zu sein und erst wieder
Vertrauen zu Menschen fassen müssen
- Hunde, die schwerer vermittelbar sind, sollen sinnvoll
beschäftigt und mit intelligenten und sanften Methoden
erzogen werden und auf diesem Wege wieder in die Gesellschaft
integriert werden.
- Menschen, die aus persönlichen Gründen im
Moment keinen Hund haben können, sich aber gerne
mit Hunden beschäftigen, wird der Kontakt mit professioneller
Unterstützung ermöglicht.
- Für interessierte Menschen wird Weiterbildung
und Schulung der neuesten sanften Methoden im Umgang
mit Hunden geboten.
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