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Letzte Änderung: 11. März 2010
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Wiener Tierschutzverein

Triesterstraße 8 (368)
2331 Vösendorf (Stadtgrenze Wien)

Telefon: 01 / 699 24 50 - 0
Fax: 01 / 699 24 50 - 98
Tierrettung: 01 / 699 24 80

Email: office@wr-tierschutzverein.org

Was Sie gerne von uns wissen wollen,

Fragen, die wir oft beanworten

Wir freuen uns, Sie auf unserer Hompage begrüßen zu dürfen und haben zu den am häufigsten gestellten Fragen die Antworten zusammengestellt. 

Sollten Sie Ihre Anfrage nicht beantwortet finden, stehen wir Ihnen gerne per E-Mail  office@wr-tierschutzverein.org  oder telefonisch unter 01/ 699 24 50 zur Verfügung.

Fragen, die an uns gerichtet werden

1.       Nimmt der Wiener Tierschutzverein/Tierschutzhaus alle gefundenen und überbrachtenTiere auf?

2.       Was macht man im Wiener Tierschutzhaus, wenn es überfüllt ist?

3.       Wie lange bleiben Tiere im Durchschnitt im Tierschutzhaus?

4.       Warum kommen Tiere ins Tierschutzhaus?

5.       Wann werden Tiere am häufigsten ausgesetzt oder abgegeben?

6.       Werden mehr Tiere am häufigsten ausgesetzt als abgegeben?

7.       Werden Tiere im Wiener Tierschutzhaus eingeschläfert?

8.       Stimmt es, dass Tiere in Tierheimen verhaltensauffällig werden?

9.       Welche Hundeauslaufgebiete gibt es in Wien und wo?

10.   Wie viel Futter, Einstreu und Medikamente benötigt das Wiener Tierschutzhaus jährlich?

11.   Wird der Wiener Tierschutzverein von der Stadt Wien unterstützt?

12.   Seit wann gibt es das Wiener Tierschutzhaus in Vösendorf?

13.   Welche Tiere kommen am häufigsten ins Tierheim? Gibt es auch besondere "Gäste"?

14.   Was kostet ein Tier im Wiener Tierschutzhaus und warum?

15.   Kann man im Wiener Tierschutzhaus Hunde zum Ausführen "leihen"?

16.   Kann man im Tierschutzhaus eine Lehre machen?

 

Antworten

 

1.       Nimmt der Wiener Tierschutzverein/Tierschutzhaus alle gefundenen und überbrachten Tiere auf? 

Grundsätzlich ja,  auch bei Überfüllung wird kein Tier abgewiesen. Wir bitten aber insbesondere Besitzer von Hunden, zuerst zu versuchen, das Tier privat zu vermitteln und sind gerne bereit, dabei zu helfen. Siehe Tiervergabe. 

2.       Was macht man im Wiener Tierschutzhaus, wenn es überfüllt ist?

Der Wiener Tierschutzverein hat einen Gnadenhof in Marz im Burgenland sowie eine Tierpension in Brunn am Gebirge. Besteht keine Möglichkeit, Hunde aufzunehmen, sind wir bestrebt, die Tiere vorerst in unseren Dependancen zu übernehmen. Sollte dies nicht möglich sein, ersuchen wir die Besitzer, die ihre Hunde abgeben wollen, sie noch einige Tage zu versorgen. Herrenlose Tiere werden immer aufgenommen.

 3.   Wie lange bleiben die Tiere im Durchschnitt im Tierschutzhaus?

Der Wiener Tierschutzverein ist bemüht, für alle Tiere so rasch als möglich ein neues Zuhause zu finden. Leider sind nicht alle Tiere rasch vermittelbar, sodass es keine Regel gibt, wie schnell Tiere auf gute Plätze kommen. Im Idealfall sind Tiere  nur wenige Stunden im Wiener Tierschutzhaus, viele bleiben aber länger, viele über Monate, leider auch über Jahre.

Für Hunde haben wir das Projekt der "Betreuungspaten", in welchem sich private Tierfreunde besonders engagieren.

 4.   Warum kommen Tiere ins Tierschutzhaus?

Viele Tiere kommen herrenlos in unser Tierschutzhaus, weil sie ihren Besitzern entlaufen sind oder ganz einfach ausgesetzt wurden.

Es kommen auch Tiere in unser Haus, weil die Besitzer keine Möglichkeit haben, sie weiter  zu versorgen. Z.B., wenn die Besitzer in Haft kommen, im Krankenhaus sind oder delogiert werden. Werden Tiere schlecht gehalten, kann der Amtstierarzt/Zoll Beschlagnahmen oder Abnahmen verfügen, auch diese Tiere kommen ins Wiener Tierschutzhaus.

Es gibt viele private Gründe, warum Tiere im Tierschutzhaus abgegeben werden

zum Beispiel:

   angebliche Tierhaar-Allergie

   Zeitmangel

        das Tier bleibt nicht allein

        Familiennachwuchs

        unüberlegte Übernahme von Tieren

        Scheidungswaisen

        Geschenke u.v.a.m.

 

5.       Wann werden Tiere am häufigsten ausgesetzt oder abgegeben?

Es gibt keine Regel, da die Menschen nicht mehr zu bestimmten Zeiten Urlaub machen.

Bis vor einigen Jahren konnten die "Urlaubswaisen" auf die Sommermonate und

die Zeit um den Jahreswechsel eingeschränkt werden. Das ist heute nicht mehr der Fall, allerdings gibt es "Spitzen" vor grossen Ferien und Feiertagen.

 

 6.   Werden die Tiere mehr ausgesetzt als abgegeben?

Derzeit müssen wir feststellen, dass ungleich mehr Tiere ausgesetzt als abgegeben werden.

 

7.       Werden Tiere im Wiener Tierschutzhaus eingeschläfert?     

Generell werden Tiere nicht eingeschläfert, da der Wiener Tierschutzverein bestrebt ist, Tierleben zu erhalten.

Liegen aber medizinisch diagnostische Gründe vor, die dem Tier das Leben nicht mehr lebenswert machen und eine Heilung ausgeschlossen ist, werden die Tiere human von ihren Leiden befreit.

Die vier Tierärzte im Wiener Tierschutzhaus sind zu allen lebenserhaltenden Massnahmen wie z.B. Operationen  oder intensiven Behandlungen verpflichtet und diese werden auch durchgeführt.

 

8.       Stimmt es, dass Tiere in Tierheimen verhaltensauffällig werden?

NEIN!!! Viele Tiere kommen schon verhaltensauffällig in Tierschutzhäuser, da sie bis dahin tierquälerisch oder artwidrig leben mussten. Im Wiener Tierschutzhaus ist man bemüht, mit Hilfe von Tierärzten, Pflegern und Verhaltenstherapeuten auf die Eigenheiten der Tiere einzugehen und ihre seelischen Leiden zu beheben.

9.       Welche Hundeauslaufgebiete gibt es in Wien?

 

Es gibt 111 Hundezonen - Hundeausläufe in Wien:

 

1.       Bezirk: Franz-Josefs-Kai 39; Stadtpark, Wienflußpromenade.

2.       Bezirk: Max-Winter-Park (Hundeklo); Prater (Kaiserallee/Rustenschacherallee);

                   Wilhelm-Kienzl-Park.

3.       Bezirk: Arenbergpark; Baumgasse "Rundweg"; Donaukanal/Weißgerberlände, Höhe Hundertwasserhaus; Kardinal-Nagl-Park; Linke-Bahngasse; Schweizergarten (Arsenalstraße/Ghegastraße); Schweizergarten (Landstraßergürtel/Schweizergartenstraße); Weißgerberlände (zwischen Custzzagasse und Hetzgasse);  Wohnpark Rennweg (Landstraßer Hauptstraße 148).

4.       Bezirk: Rubenspark.

5.       Bezirk: Einsiedlerpark; Ernst-Arnold-Park; Ernst-Lichtblau-Park; Hundsturmpark; Klieberpark; Leopold-Rister-Park; Margaretengürtel / Eichenstraße; Margaretengürtel / Schönbrunnerstraße; Rudolf-Sallinger-Park; Schütte-Lihotzky-Park; Spengergasse (vorm Bacherpark).

6.       Bezirk: Esterhazypark; Linke-Wienzeile (vorm Alfred-Grünwald-Park).

7.     Bezirk: Lerchenfeldergürtel bei Lerchenfelderstraße.             

         8.    Bezirk: Hamerlingpark; Hernalser-Gürtel; Schönbornpark.

         9.   Bezirk: Bezirk: Arne-Carlsson-Park; Lichtentalerpark.

10.   Bezirk: Alfred-Böhm-Park; Antonspark; Arthaberpark; Erholungsgebiet Wienerberg-Ost (MA 49); Fortunapark; Hebbelpark; Heuberggstättenpark; Humboldtpark; Keplerplatz; Löwygrube (Bitterlichstraße); Paltrampark; Puchsbaumpark; Waldmüllerpark; Wiesenburgergasse/Klausenburgerstraße.

     11.   Bezirk: Am Kanal (Geiselbergstraße bis Ostbahn/Lorysrtraße); Am Kanal / Weißenböckstraße; Am Hofgartel (Leberberg); Haugerpark; Leberberg/Leberweg (MA 49); Luise Montaggasse (Lorystraße/Am Kanal).    

     12.   Bezirk: Breitenfurterstraße (bei Grundig); Edelsinnstraße (Philadelphiabrücke bis Wienerbergbrücke); ehemalige Verbindungsbahn (Schönbrunnerallee/Strohberggasse); Flohberg; Korbergasse 5; Steinbauerpark; Steinhagegasse12; Theresienbadpark; Untermeidlinger Straße (vorm Meidlinger Friedhof); Vierthalergasse 4; Zanaschkagasse.

     13.   Bezirk: Hügelpark; Napoleonwald; Roter Berg.

     14.   Bezirk: Cossmanngasse; Hadikpark; Matznerpark; Ordeltpark; Steinhoferpark.

     15.   Bezirk: Dadlerpark; Forschneritschpark; Kranzgasse/Herklotzgasse; Reithofferpark; Vogelweidpark.

     16.   Bezirk: Kongreßpark (Liebknechtgasse); Richard-Wagner-Park.

     17.   Bezirk: Alszeile (gegenüber Sportclubplatz); Lorenz-Bayer-Park.

     18.   Bezirk: Türkenschanzpark (Gregor-Mendel-Straße); Türkenschanzpark (Hasenauer straße); Währingerpark.

     19.   Bezirk: Hugo-Wolf-Park; Saarpark; Trautenauplatz (Olympiapark).

     20.   Bezirk: Allerheiligenpark; Brigittapark; Durchlaufstraße (Hellwagstraße/Vorgartenstraße); Forsthauspark; Mortarapark (Hundeklo), Mortaraplatz gegenüber 9/ Leystraße; Nordwestbahnstraße (Waldmüllergasse/Pappenheimgasse); Wehlistraße gegenüber 16 (Schmetterlingspark).

     21.   Bezirk: Angelibad; Floridsdorfer Aupark; Illgasse/Aistgasse.

     22.   Bezirk: Erzherzog-Karl-Straße/Polgarstraße; Hirschstettner Badeteich (südlicher Teil); Industriestraße/Zeisigweg (Rehlacke); Ingeborg-Bachmann-Park; Thonetgasse (MA 49).

     23.   Bezirk: Draschegründe (MA 49); Draschepark (entlang ÖBB); Fridtjof-Nansen-Park; Gutheil-Schodergasse/Brändströmgasse; Michael-Bauspack-Park (Erlaaer Platz); Möllergasse; Ölzeltpark (Geßlgasse); Theophil-Hansen-Gasse/Rudolf-Waisenhorn-Gasse.

 

10.   Wieviel Futter, Einstreu und  Medikamente benötigt das Wiener Tierschutzhaus jährlich?

 

11.    Wird der Wiener Tierschutzverein von der Stadt Wien unterstützt?

12.   Seit wann gibt es das Wiener Tierschutzhaus in Vösendorf?

Das Tierschutzhaus des Wiener Tierschutzvereines wurde im September 1998 eröffnet und gilt als das modernste und tiergerechteste europaweit. Zuvor war das Wiener Tierschutzhaus am Khleslplatz etabliert, musste aber aus Platzmangel nach Vösendorf übersiedeln.

 

13.   Welche Tiere kommen am häufigsten ins Tierheim? Gibt es auch besondere "Gäste"?  

Am häufigsten kommen Katzen und Hunde ins Wiener Tierschutzhaus.

Es leben auch zwei Schimpansen, die im Jahr 1984 aus Artenschutzgründen beschlagnahmt wurden, sowie auch einige Kleinaffen, ein Tiger, ein Leopard, ein Alligator, ein Nasenbär und andere Exoten sowie Papageien im Wiener Tierschutzhaus. Es leben auch viele Fische in unserem Haus.

 

14.   Was kostet ein Tier im Wiener Tierschutzhaus und warum?

Für Tiere aus dem Wiener Tierschutzhaus hat der Übernehmer eine Schutzgebühr zu entrichten. Diese setzt sich wie folgt zusammen:

Impfkostenbeitrag, tierärztliche Betreuung und den gesetzlich vorgeschriebenen Chip, Pflege- und Futterkosten.

Es handelt sich hier um einen Pauschalbetrag, der unabhängig von der Aufenthaltsdauer des Tieres eingehoben wird. 

Hunde € 190.--, ist ein Hund kastriert, wird eine Schutzgebühr von € 260-- eingehoben. 

Katzen € 70,--, ist die Katze nicht kastriert, können die Tierhalter die Kastration im Tierschutzhaushaus kostenlos vornehmen lassen. 

Für Kleintiere beträgt die Schutzgebühr zwischen € 4.-und 37.--. 

 

15.   Kann man im Wiener Tierschutzhaus Hunde zum Ausführen "leihen"?

Nein, das kann man aus versicherungstechnischen Gründen nicht.

Es gibt aber im Wiener Tierschutzhaus seit über einem Jahr die Möglichkeit, eine Betreuungspatenschaft (freiwillige Betreuung eines Patenhundes) für einen Hund zu übernehmen. Siehe Startseite, Betreuungspatenschaft

16.   Kann man im Tierheim eine Lehre machen?

Leider nicht, Tierpfleger werden in der Veterinärmedizinischen Universität (01/250 77,   Vermittlung) oder im Tiergarten Schönbrunn (01/877 92 940, Vermittlung) ausgebildet.

Hundesalon Schunig
Benefizabend zugunsten herrenloser Tiere
am 20. März 2010 ab 18:00 Uhr

Nächstes Einführungsseminar für Betreuungspaten
am 4.März.2010 um 18:30 Uhr