Was Sie gerne von uns wissen wollen,
Fragen,
die wir oft beanworten
Wir freuen uns, Sie auf unserer Hompage
begrüßen zu dürfen und haben
zu den am häufigsten gestellten Fragen die
Antworten zusammengestellt.
Sollten Sie Ihre Anfrage nicht beantwortet
finden, stehen wir Ihnen gerne per E-Mail office@wr-tierschutzverein.org oder telefonisch unter 01/ 699 24 50 zur
Verfügung.
Fragen,
die an uns gerichtet werden
1.
Nimmt der Wiener
Tierschutzverein/Tierschutzhaus
alle gefundenen und überbrachtenTiere auf?
2.
Was macht
man im Wiener Tierschutzhaus, wenn es überfüllt
ist?
3.
Wie lange bleiben Tiere im Durchschnitt
im Tierschutzhaus?
4.
Warum kommen Tiere ins Tierschutzhaus?
5.
Wann werden
Tiere am häufigsten
ausgesetzt oder abgegeben?
6.
Werden mehr
Tiere am häufigsten
ausgesetzt als abgegeben?
7.
Werden Tiere im Wiener Tierschutzhaus
eingeschläfert?
8.
Stimmt es,
dass Tiere in Tierheimen verhaltensauffällig
werden?
9.
Welche Hundeauslaufgebiete gibt es
in Wien und wo?
10.
Wie viel
Futter, Einstreu und Medikamente benötigt das Wiener Tierschutzhaus jährlich?
11.
Wird der Wiener
Tierschutzverein von der Stadt Wien
unterstützt?
12.
Seit wann
gibt es das Wiener Tierschutzhaus in Vösendorf?
13.
Welche Tiere kommen am häufigsten
ins Tierheim? Gibt es auch besondere "Gäste"?
14.
Was kostet ein Tier im Wiener Tierschutzhaus
und warum?
15.
Kann man
im Wiener Tierschutzhaus Hunde zum Ausführen "leihen"?
16.
Kann man im Tierschutzhaus eine Lehre
machen?
Antworten
1.
Nimmt der Wiener
Tierschutzverein/Tierschutzhaus
alle gefundenen und überbrachten Tiere auf?
Grundsätzlich ja, auch
bei Überfüllung wird kein Tier abgewiesen. Wir bitten aber
insbesondere Besitzer von Hunden, zuerst zu versuchen,
das Tier privat zu vermitteln und sind gerne bereit,
dabei zu helfen. Siehe Tiervergabe.
2.
Was
macht man im Wiener Tierschutzhaus, wenn es überfüllt
ist?
Der Wiener Tierschutzverein hat
einen Gnadenhof in Marz im Burgenland sowie eine
Tierpension in Brunn am Gebirge. Besteht keine
Möglichkeit, Hunde aufzunehmen, sind wir bestrebt,
die Tiere vorerst in unseren Dependancen zu übernehmen.
Sollte dies nicht möglich sein, ersuchen wir
die Besitzer, die ihre Hunde abgeben wollen, sie
noch einige Tage zu versorgen. Herrenlose Tiere
werden immer aufgenommen.
3. Wie lange bleiben die Tiere im Durchschnitt im Tierschutzhaus?
Der Wiener Tierschutzverein ist
bemüht, für alle Tiere so rasch als möglich
ein neues Zuhause zu finden. Leider sind nicht
alle Tiere rasch vermittelbar, sodass es keine
Regel gibt, wie schnell Tiere auf gute Plätze
kommen. Im Idealfall sind Tiere nur
wenige Stunden im Wiener Tierschutzhaus, viele
bleiben aber länger, viele über Monate,
leider auch über Jahre.
Für Hunde haben wir das Projekt der "Betreuungspaten", in welchem sich private Tierfreunde besonders engagieren.
4. Warum kommen Tiere ins Tierschutzhaus?
Viele Tiere kommen herrenlos in unser Tierschutzhaus,
weil sie ihren Besitzern entlaufen sind oder ganz
einfach ausgesetzt wurden.
Es kommen auch Tiere in unser Haus, weil
die Besitzer keine Möglichkeit haben, sie
weiter zu versorgen. Z.B., wenn die Besitzer
in Haft kommen, im Krankenhaus sind oder delogiert
werden. Werden Tiere schlecht gehalten, kann der
Amtstierarzt/Zoll Beschlagnahmen oder Abnahmen
verfügen, auch diese Tiere kommen ins Wiener
Tierschutzhaus.
Es gibt viele private Gründe, warum
Tiere im Tierschutzhaus abgegeben werden
zum Beispiel:
◊ angebliche Tierhaar-Allergie
◊ Zeitmangel
◊ das Tier bleibt nicht allein
◊ Familiennachwuchs
◊ unüberlegte Übernahme
von Tieren
◊ Scheidungswaisen
◊ Geschenke u.v.a.m.
5.
Wann
werden Tiere am häufigsten ausgesetzt oder abgegeben?
Es gibt keine Regel, da die Menschen nicht
mehr zu bestimmten Zeiten Urlaub machen.
Bis vor einigen Jahren konnten die "Urlaubswaisen" auf
die Sommermonate und
die Zeit um den Jahreswechsel eingeschränkt
werden. Das ist heute nicht mehr der Fall, allerdings
gibt es "Spitzen" vor grossen Ferien und Feiertagen.
6. Werden die Tiere mehr ausgesetzt als abgegeben?
Derzeit müssen wir feststellen, dass
ungleich mehr Tiere ausgesetzt als abgegeben werden.
7.
Werden
Tiere im Wiener Tierschutzhaus eingeschläfert?
Generell werden Tiere nicht eingeschläfert,
da der Wiener Tierschutzverein bestrebt
ist, Tierleben zu erhalten.
Liegen aber medizinisch diagnostische Gründe
vor, die dem Tier das Leben nicht mehr lebenswert
machen und eine Heilung ausgeschlossen ist, werden
die Tiere human von ihren Leiden befreit.
Die
vier Tierärzte im Wiener Tierschutzhaus
sind zu allen lebenserhaltenden Massnahmen wie
z.B. Operationen oder
intensiven Behandlungen verpflichtet und diese
werden auch durchgeführt.
8.
Stimmt
es, dass Tiere in Tierheimen verhaltensauffällig
werden?
NEIN!!! Viele Tiere kommen schon verhaltensauffällig
in Tierschutzhäuser, da sie bis dahin tierquälerisch
oder artwidrig leben mussten. Im Wiener Tierschutzhaus
ist man bemüht, mit Hilfe von Tierärzten,
Pflegern und Verhaltenstherapeuten auf die Eigenheiten
der Tiere einzugehen und ihre seelischen Leiden
zu beheben.
9.
Welche
Hundeauslaufgebiete gibt es in Wien?
Es gibt 111 Hundezonen - Hundeausläufe
in Wien:
1.
Bezirk: Franz-Josefs-Kai 39; Stadtpark, Wienflußpromenade.
2.
Bezirk: Max-Winter-Park (Hundeklo); Prater (Kaiserallee/Rustenschacherallee);
Wilhelm-Kienzl-Park.
3.
Bezirk:
Arenbergpark; Baumgasse "Rundweg"; Donaukanal/Weißgerberlände,
Höhe Hundertwasserhaus;
Kardinal-Nagl-Park; Linke-Bahngasse; Schweizergarten (Arsenalstraße/Ghegastraße);
Schweizergarten (Landstraßergürtel/Schweizergartenstraße);
Weißgerberlände (zwischen Custzzagasse
und Hetzgasse); Wohnpark
Rennweg (Landstraßer Hauptstraße 148).
4.
Bezirk: Rubenspark.
5.
Bezirk:
Einsiedlerpark; Ernst-Arnold-Park; Ernst-Lichtblau-Park;
Hundsturmpark; Klieberpark;
Leopold-Rister-Park; Margaretengürtel / Eichenstraße;
Margaretengürtel
/ Schönbrunnerstraße; Rudolf-Sallinger-Park;
Schütte-Lihotzky-Park;
Spengergasse (vorm Bacherpark).
6.
Bezirk: Esterhazypark; Linke-Wienzeile (vorm Alfred-Grünwald-Park).
7. Bezirk:
Lerchenfeldergürtel bei Lerchenfelderstraße.
8. Bezirk: Hamerlingpark; Hernalser-Gürtel;
Schönbornpark.
9. Bezirk: Bezirk: Arne-Carlsson-Park;
Lichtentalerpark.
10. Bezirk: Alfred-Böhm-Park; Antonspark;
Arthaberpark; Erholungsgebiet Wienerberg-Ost
(MA 49); Fortunapark; Hebbelpark; Heuberggstättenpark;
Humboldtpark;
Keplerplatz; Löwygrube (Bitterlichstraße);
Paltrampark; Puchsbaumpark;
Waldmüllerpark; Wiesenburgergasse/Klausenburgerstraße.
11. Bezirk: Am Kanal (Geiselbergstraße
bis Ostbahn/Lorysrtraße); Am Kanal / Weißenböckstraße;
Am Hofgartel (Leberberg); Haugerpark; Leberberg/Leberweg (MA
49); Luise Montaggasse (Lorystraße/Am Kanal).
12. Bezirk: Breitenfurterstraße
(bei Grundig); Edelsinnstraße (Philadelphiabrücke
bis Wienerbergbrücke);
ehemalige Verbindungsbahn (Schönbrunnerallee/Strohberggasse);
Flohberg; Korbergasse 5; Steinbauerpark; Steinhagegasse12; Theresienbadpark;
Untermeidlinger Straße (vorm Meidlinger Friedhof);
Vierthalergasse
4; Zanaschkagasse.
13. Bezirk: Hügelpark; Napoleonwald;
Roter Berg.
14. Bezirk: Cossmanngasse; Hadikpark;
Matznerpark; Ordeltpark; Steinhoferpark.
15. Bezirk: Dadlerpark; Forschneritschpark;
Kranzgasse/Herklotzgasse; Reithofferpark; Vogelweidpark.
16. Bezirk: Kongreßpark (Liebknechtgasse);
Richard-Wagner-Park.
17. Bezirk: Alszeile (gegenüber
Sportclubplatz); Lorenz-Bayer-Park.
18. Bezirk: Türkenschanzpark (Gregor-Mendel-Straße);
Türkenschanzpark (Hasenauer straße);
Währingerpark.
19. Bezirk: Hugo-Wolf-Park; Saarpark;
Trautenauplatz (Olympiapark).
20. Bezirk: Allerheiligenpark; Brigittapark;
Durchlaufstraße (Hellwagstraße/Vorgartenstraße);
Forsthauspark; Mortarapark (Hundeklo), Mortaraplatz
gegenüber 9/ Leystraße;
Nordwestbahnstraße (Waldmüllergasse/Pappenheimgasse);
Wehlistraße
gegenüber 16 (Schmetterlingspark).
21. Bezirk: Angelibad; Floridsdorfer
Aupark; Illgasse/Aistgasse.
22. Bezirk: Erzherzog-Karl-Straße/Polgarstraße;
Hirschstettner Badeteich (südlicher Teil);
Industriestraße/Zeisigweg (Rehlacke); Ingeborg-Bachmann-Park; Thonetgasse
(MA 49).
23. Bezirk: Draschegründe (MA 49);
Draschepark (entlang ÖBB); Fridtjof-Nansen-Park; Gutheil-Schodergasse/Brändströmgasse;
Michael-Bauspack-Park (Erlaaer Platz);
Möllergasse; Ölzeltpark (Geßlgasse);
Theophil-Hansen-Gasse/Rudolf-Waisenhorn-Gasse.
10.
Wieviel
Futter, Einstreu und Medikamente
benötigt das Wiener Tierschutzhaus jährlich?
11.
Wird der Wiener
Tierschutzverein von der Stadt Wien
unterstützt?
12.
Seit
wann gibt es das Wiener Tierschutzhaus in Vösendorf?
Das Tierschutzhaus des Wiener Tierschutzvereines wurde im September 1998
eröffnet und gilt als das modernste und tiergerechteste
europaweit. Zuvor war das Wiener Tierschutzhaus
am Khleslplatz etabliert, musste aber aus Platzmangel
nach Vösendorf übersiedeln.
13.
Welche
Tiere kommen am häufigsten ins Tierheim? Gibt
es auch besondere "Gäste"?
Am häufigsten
kommen Katzen und Hunde ins Wiener Tierschutzhaus.
Es leben auch zwei Schimpansen, die im
Jahr 1984 aus Artenschutzgründen beschlagnahmt
wurden, sowie auch einige Kleinaffen, ein Tiger,
ein Leopard, ein Alligator, ein Nasenbär und
andere Exoten sowie Papageien im Wiener Tierschutzhaus.
Es leben auch viele Fische in unserem Haus.
14.
Was
kostet ein Tier im Wiener Tierschutzhaus und warum?
Für Tiere aus dem Wiener Tierschutzhaus
hat der Übernehmer eine Schutzgebühr
zu entrichten. Diese setzt sich wie folgt zusammen:
Impfkostenbeitrag, tierärztliche Betreuung
und den gesetzlich vorgeschriebenen Chip, Pflege-
und Futterkosten.
Es handelt sich hier um einen Pauschalbetrag,
der unabhängig von der Aufenthaltsdauer des
Tieres eingehoben wird.
Hunde € 190.--,
ist ein Hund kastriert, wird eine Schutzgebühr
von € 260-- eingehoben.
Katzen € 70,--, ist die Katze nicht
kastriert, können die Tierhalter die Kastration
im Tierschutzhaushaus kostenlos vornehmen lassen.
Für Kleintiere
beträgt die Schutzgebühr zwischen € 4.-und
37.--.
15.
Kann
man im Wiener Tierschutzhaus Hunde zum Ausführen "leihen"?
Nein, das kann man aus versicherungstechnischen
Gründen nicht.
Es gibt aber im
Wiener Tierschutzhaus seit über einem Jahr
die Möglichkeit, eine Betreuungspatenschaft
(freiwillige Betreuung eines Patenhundes) für einen Hund zu übernehmen.
Siehe Startseite, Betreuungspatenschaft
16.
Kann man im Tierheim eine Lehre machen?
Leider
nicht, Tierpfleger werden in der Veterinärmedizinischen
Universität (01/250 77, Vermittlung) oder
im Tiergarten Schönbrunn (01/877 92 940, Vermittlung)
ausgebildet. |